Anekdoten aus der Vergangenheit

Standard

Aus dem Langenscheidt Erstkunde – Einzelhandelsverkäufer:

Erstkunde: „Ich hab gedacht, da kann ich ja den lokalen Einzelhandel unterstützen“ (alternativ: „Ich kauf eigentlich viel lieber in so kleinen Geschäften!“

heißt übersetzt für den Einzelhandelsverkäufer:
„Im Internet ist das, was ich suche schweineteuer“ / „Ich hab das, was ich suche, im Internet nicht gefunden“

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Frage des Tages (20.05.2011):

„So Männerhandtaschen habt ihr nicht? Oder sonst was cooles?“

Ich konnte das Lachen noch halten und hab nur gefragt, wie sie darauf kommt.

„A ja, es gibt doch als in so Plattenläden so Taschen für Platten oder so“

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#1: Ein Typ, ähem Kunde fragt mich in schlechtem Deutsch nach Amy Winehouse, was die kostet und ist ja auch alles ganz unverbindlich und wo die steht und steht dann dumm rum, bevor er noch fragt, ob die CD dann auch so schön bunt ist, wie die Platte im Schaufenster, denn er wollte sie hauptsächlich wegen der Grafik. Ich hab aber keine Amy-LP im Schaufenster und frag mich schon, was der meint, da seh ich die Cream-Picture-Disc „Disraeli Gears“ aus der „Back to Black“-Serie liegen. Himmel Hilf!

#2: Typ kommt rein, geht einmal im Laden auf und ab und fragt dann ob’s in der Nähe eine Saturn gibt. Der hat den Schuß dann aber gehört..

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Gerade entdeckt: Den Text für das (freundlich gesagt) musikalisch banale Liedchen „Making your Mind up“ von Bucks Fizz hat der gleiche Pete Sinfield geschrieben, der auch für einen Großteil der Texte der ersten vier King Crimson-Alben („I talk to the Wind“ u.a.) verantwortlich war und teilweise als Mitglied der Band geführt wurde. Angeblich soll es sogar eine subtile Attacke gegen die Politik von Maggie Thatcher sein! Später hat Sinfield noch „Think Twice“ für Celine Dion getextet. Ich weiß, nutzloses Wissen, aber ich wollte es mitteilen

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Frage des Tages (2009)

„Sagen Sie mal, wie machen Sie das denn hier eigentlich, kaufen Sie die CDs günstig ein und verkaufen Sie dann teurer?“

Ich schau ihn lange an, ob er denn die Frage Ernst meint und falls ja, vielleicht noch selbst drauf kommt, was er da gerade gefragt hat. Scheint leider nicht so, darum mit einem Grinsen: „Ähem, ja!“

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Und dann kam da wieder dieser Spast, den ich schon dreimal aus dem Laden geworfen hatte. Als ich ihn wieder anwies, zu verschwinden, meinte er während er die Hand, in der er seine Brille hielt, langsam hinter seinen Rücken bewegte: „Ah, sie verwechseln mich sicher mit meinem Zwillingsbruder, der mit der Brille!“

Die Wahrheit ist schräger als jede Fiktion!

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Spruch des Tages:

Ein Kunde erzählt von seiner „Alten“, die immer meckert:

„Hey Schatz, warum nimmst’n Du Dir nie so viel Zeit für mich, wie für Deine Plattenspieler?“
„Ganz einfach, die zicken net so rum, wenn ich se an und aus mach, wie’s mir passt!“

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